Und vielleicht ist die Welt gar nicht so schlecht.
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Ich weiß nicht wo mein Weg hinführen wird.

Ich weiß nur, dass ich hoffe.

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03.Februar 2016

Sich im Leben durchzumogeln bringt ein ständiges, konstantes Gefühl der Unsicherheit und Ungewissheit mit sich. Es ist als sei man vom Trubel umgeben, vom wahren Leben und puren Gefühlen. Nur man selbst steht still und unbeweglich in der Mitte von all dem und sieht alles in einem einheitlichen Grau. Und während alle ihre Zeit nutzen, erleben und genießen kannst du nur still betrachten wie sie an dir vorbeiziehen und du kannst nicht mehr tun, als ihnen hinterherzusehen. Allein. Und genau in den Momenten in denen dich das Leben fordert und die dich Wirklichkeit erreicht nutzt du all deine armseligen Kunstgriffe um der Welt irgendwie standzuhalten und das drohende Disaster irgendwie aufzuschieben. Jedoch weißt du nie wie lange du diese Last noch auf deinen Schultern tragen kannst. Deine Knie werden von Tag zu Tag schwächer und hättest du eine Wahl würdest du dir niemals so viel aufbürden. Aber man macht weiter, denn wenn man ehrlich ist hat man keine gültige Ausrede. Kein stechendes Argument. Dann du, ich, wir alle haben eine Wahl. Jeden Tag, jede Minute, ja selbst jeder einzelne Geankengang gibt uns die Chance zu wählen: Zwischen dem, der wir sind und dem, der wir sein wollen. Und das Absurde an der ganzen Sache ist, dass der erste Weg, dass die erste Wahl, keineswegs die einfacherere ist. Sie steckt voller Probleme, Selbstzweifel und Angst und das einzige, was uns davon abhält den zweiten, den besseren Weg zu gehen sind wir selbst. Wir, die uns selbst jeden einzelnen verdammten Tag selbst im Licht stehen, sodass immer mehr in uns zerbricht. Bis von uns nicht mehr übrig bleibt als ein Scherbenhaufen, an den wir uns selbst schneiden.

Und so steht man dann im Mittelpunkt der Welt. Unfähig sich zu bewegen und das einzige was einem bleibt ist die  Erinnerung. Denn ich weiß genau, dass die Welt bunt ist sich so schnell drehen kann das einem von der Geschwindigkeit und dem Zuckerwattegeruch in der Nase ganz schlecht werden kann. Aber es ist eine gute Übelkeit. Um ehrlich zu sein: Die beste. Denn in keinem Moment weißt du mehr, dass du am Leben bist. Das ist genau der AUgenblick indem du das ganze Spektrum der Farben siehst, die Musik hörst, den Duft einatmest, die Sonne schmeckst und der Wind deine Haut zum kribbeln bringt. Dann weißt du ohne einen Zweifel, dass du genau richtig an dem Ort bist. Das du mit all seinen Fehlern und Macken dorthin gehörst. Und auch wenn ich daran gerade nicht teilnehmen kann, es nicht fühlen kann, so bleibt mir doch die Erinnerung an all das und ein kleines bisschen Hoffnung wieder ins Leben eintauchen zu dürfen.

Darum freue ich mich auch schon auf das Wochenende, wenn ich mit ein paar Freunden in die Stadt fahre. Ich habe endlich Taschengeld übrig, um mir ein lang ersehntes Buch über den Buddhismus zu kaufen, was mir hoffentlich helfen wird wieder klar zu kommen.

 Denn selbst in einem Scherbenhaufen spiegelt sich das Licht.

 

 

 

3.2.16 19:17


02.Februar 2016

Es ist so weit: Der Alltag hat mich wieder vollkommen in seiner Gewalt und ich habe schon jetzt keine Vortellung davon wie ich ihm standhalten soll. Die letzte Zeit war relativ entspannt. Die Klausuen hatte ich hinter mir und die Zeit vor den Zeugnissen sehen alle als etwas entspannter an. Aber nun beginnt wieder, wie man so schön sagt, der Ernst des Lebens und alles was ich in den letzten Wochen so vor mir hergeschoben habe, weil es ja nicht allzu wichtig war, holt mich nun mit seiner kalten Unbarmherzigkeit ein. So muss ich heute Abend noch Hausaufgaben und Vertretungaufgaben für drei Fächer machen. Zufällig alle meine Hassfächer. Ich hab noch keinen Finger für meine Facharbeit gerürt, die ich Ende des Monats abgeben muss und generell fühle ich die absolute Gewissheit, dass das alles in einem riesigen Disaster enden wird und ich nichts dagegen tun kann. Als sei ich völlig wehrlos. Hilflos. Meine Anwesenheit: Sinnlos. Soviel zu: "Ich werde mein Leben ganz bestimmt ändern." Aber mittlerweile kommt es nicht mehr darauf an, ob ich es will, sondern ob ich es kann. Ob ich überhaupt in der Verfassung und in der Lage bin um etwas zu verändern. Momentan heißt die Antwort jedenfalls nein.
2.2.16 21:05


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